Bildung und damit Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen müssen uns mehr wert sein. Die Chancen auf Bildung und damit auf ein erfolgreiches und gutes Leben dürfen nicht von den Umständen abhängen, in denen Kinder geboren werden und aufwachsen. Sie müssen gerecht verteilt sein und allen unseren Kindern offenstehen. Wir brauchen deshalb eine echte Bildungsoffensive für NRW, um das Aufstiegsversprechen für alle zu erneuern.

Doch die Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung ist bescheiden. Unser Land liegt bei den Bildungsausgaben weit hinten im Bundesvergleich. Zudem schaffte es die FDP-Schulministerin Gebauer zwei Jahre lang nicht, dass Organisations- und Informationschaos rund um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Leidtragenden sind unsere Schülerinnen und Schüler. Das geht so nicht weiter.

Ich kämpfe dafür, dass Nordrhein-Westfalen Bildungsland Nummer 1 wird. Denn gute Bildung ist der Schlüssel zu einem guten Leben. Nicht die Herkunft oder das Einkommen der Eltern dürfen über Bildungserfolge und Aufstiegschancen entscheiden, sondern die eigenen Fähigkeiten und das eigene Bemühen. Ich möchte als Landtagsabgeordnete „Chancenschafferin“ sein.

Das Leitziel der SPD ist und bleibt ein durchlässiges Bildungssystem, das Bildungswege möglichst lange offenhält, individuelle Förderung ermöglicht und Übergänge und Berufseinstiege erleichtert. Kein Kind darf zurückgelassen werden.

Wir wollen mehr – und gleich bezahltes – Lehrpersonal an unseren Schulen, um die Bildungsoffensive voranzubringen. Auch die Schulsozialarbeit möchte ich stärken. Diese wichtige Aufgabe darf nicht einfach auf die Kommunen abgewälzt werden. Den Kommunen werden wir in den nächsten Jahren ein 2,5 Milliarden Euro schweres Investitionspaket zur Verfügung stellen, um Schulgebäude zu sanieren und mit dem neuesten Stand der Technik auszustatten.


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