Ich setze mich dafür ein, dass der Tourismus in Eitorf zu einem weiteren wirtschaftlichen Standbein wird. Tourismuspolitik ist gelebte Wirtschaftspolitik. Denn mit jeder Schließung eines gastronomischen Betriebes verliert Eitorf ein Stück Lebensqualität und Attraktivität. Ich möchte diese Abwärtsspirale stoppen und umkehren. Dabei ist mir touristische Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und die Qualitätsverbesserung der touristischen Angebote wichtig. Viele kleine Schritte wurden bereits gemacht, bspw. die Ausweisung verschiedener Wanderwege durch das Gemeindegebiet oder auch das Auflegen verschiedenster Publikationen, die die Schönheit unserer Landschaft und die Vorzüge Eitorfs als Reise- und Ausflugsziel darstellen. Alles richtige und gute Wege. Um den unterschiedlichen Herausforderungen im Tourismus gerecht zu werden, bedarf es einer ressortübergreifenden Tourismuskoordination innerhalb der Verwaltung. Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Eitorfer Heimatvereins ist mir die Pflege Eitorfer Sehenswürdigkeiten wichtig. Leider wurde das bspw. bei der Friedrichsquelle in den letzten Jahren versäumt. Hierauf möchte ich einen stärkeren Blick richten und nachhaltige Lösungen finden.

Jede Eitorferin und jeden Eitorfer zu Botschaftern machen

Ich arbeite dafür die Sauberkeit in Eitorf zu verbessern. Auch müssen in einigen Bereichen Eitorfs mehr Bänke zum Verweilen aufgestellt werden. Viele Eitorfer bemängeln das unzureichende gastronomische Angebot. Mehr Gäste und Besucher in Eitorf machen es für Gastronomen interessanter dieses gewünschte Angebot anzubieten. Ich möchte jede Bürgerin und jeden Bürger als Botschafter gewinnen, denn jeder Zugewinn für einen sanften Tourismus ist auch eine Verbesserung der Lebensqualität für Alle.

Darunter fallen auch mehr Mülleimer, eine transparente und zeitnahe Beseitigung von Abfällen, in einer “überarbeiteten” Müll-App.

Lebensqualität steigern, im Ort und auf den Dörfern

Neben dem Erhalt und der Pflege des vorhandenen Baumbestandes wollen wir eine verbindliche Schaffung neuer Baumstandorte und deren Verankerung in der Stadtplanung. Bei tatsächlich notwendigen Fällungen brauchen wir mehr Transparenz. Den großflächigen, durch Borkenkäfer zerstörten Wäldern, müssen wir gemeinsam entgegenwirken. In diesem Fall kann die Gemeinde das alleine nicht stemmen. Ich biete meine Netzwerke an und setze mich dafür ein, dass wir hierbei starke Unterstützung vom Bund und Land für die Wiederaufforstung der betroffenen Flächen erhalten. Diese Aufgabe wird ein Großprojekt, dass wir nicht alleine stemmen können! 

Ich möchte den Insektenschutz in Eitorf stärken und einen Aktionsplan erarbeiten, wie wir hier vorbildlich voranschreiten können. Nicht nur Waldflächen und ein funktionierendes gastronomisches Angebot sind wichtig. Eitorf war mal Kurort! Auch unsere Grünanlagen und Parks wie den Siegpark möchte ich, als Aufwertung der Naherholungsräume für Jung und Alt, Spaziergänger und Sportler, in ihrer Schönheit und Vielfalt im Rahmen eines Freiraumkonzeptes erhalten und stärken. Auch die Idee von Gemeinschaftsgärten und innovativer Potentiale, wie das Freigärtnern finde ich interessant und fördernswert. 

Alle diese Ideen und Ansätze funktionieren nur im Dialog und mit der nötigen Transparenz.


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Kategorien: Wirtschaft

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