Zu wenig Kindergartenplätze haben Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung der Kinder. Das fängt in der Grundschule an, bis hin zur Sprachfähigkeit und der Sozialisierung in Gruppen. Die vergangenen Monate zeigen uns wie schwierig es für Kinder ist, wenn die Kindergärten geschlossen sind, kein Spielen mit Gleichaltrigen möglich ist. 

Umso wichtiger ist es mir als Bürgermeisterin die Familien in Eitorf besonders im Blick zu haben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss in Eitorf dringend verbessert werden. 

Das bedeutet für mich konkret: bessere Kinderbetreuung, zeitliche Flexibilität und gezielte finanzielle Unterstützung. Die frühkindliche Betreuung ist ein entscheidender Start in gute Bildung, die individuell auf die jeweilige Situation der Kinder abgestimmt sein muss. Die problematische Situation in der Kinderbetreuung in Eitorf wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zuspitzen. Dazu habe ich als Fraktionsvorsitzende der SPD beantragt die notwendigen Mittel für einen kontinuierlichen Aufbau der Kindertagesstätten sicherzustellen. 

Die Gemeinde muss endlich starker Akteur werden, die Entwicklung steuern und nicht nur verwalten. In Eitorf muss der Leitgedanke „Kein Kind zurücklassen“ gelebt werden. Ich bin überzeugt und dafür setze ich mich auch ein, dass wir mit vorbeugenden Angeboten und infrastrukturellen Maßnahmen der Verfestigung von Armut und sozialer Ausgrenzung begegnen.

Meine Ziele für Eitorf 

  • Konsequenter Ausbau der Kita-Plätze, um allen Kindern in Eitorf einen wohnortnahen Kita-Platz anbieten zu können
  • Vergünstigte Mittagsangebote in den Kitas für einkommensschwache Familien 
  • Ausbau eines flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Ganztagsangebotes
  • Behebung des Renovierungsstaus an unseren Schulen
  • Zeitnahe Sanierung der Schultoiletten und Einhaltung von Hygienestandards
  • Lehrmittelfreiheit für einkommensschwache Familien 
  • Bessere Verzahnung von Sportvereinen und anderen Organisationen, wie der freiwilligen Feuerwehr mit dem Schulumfeld
  • Kampf gegen Kinderarmut in Eitorf; immer mehr Familien mit Kindern in Eitorf sind auf die Tafel angewiesen. Deswegen die Entwicklung von Präventions- und Bildungsketten, um Kinderarmut zu verhindern
  • Erhalt der Schulsozialarbeit und Entfristung der Arbeitsverträge 
  • Gemeinsame Entwicklung eines tragfähigen Präventionskonzepts mit allen Akteuren in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Ausbau der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen bei kommunalen Entscheidungsprozessen

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Kategorien: Soziales

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