Vor Ort entscheidet sich, ob alle Menschen die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben haben. Wir kümmern uns darum, dass unsere Kommune für jeden Menschen lebenswert ist, unabhängig von Alter, Hautfarbe, Religion und Geschlecht. Ein soziales Eitorf, in dem sich die Menschen wohlfühlen, eine Gemeinde, mit der sie sich gerne identifizieren und in der Menschen sich umeinander kümmern und füreinander einstehen. Ich stehe für eine Sozialpolitik, die sich nicht als Reparaturbetrieb versteht, sondern vorausschauend die soziale Grundlage unserer Gemeinde gestaltet.

Familien halten unsere Gesellschaft zusammen. 

Ich will als Bürgermeisterin der Gemeinde Eitorf, dass Familie und Beruf in Eitorf besser vereinbar sind, z. B. durch den Ausbau der Betreuungsangebote, aber auch durch Hilfsangebote für junge Familien und nicht zuletzt durch ein gutes Bildungsangebot. Mir ist es wichtig, dass wir mit mehr Kita-Plätzen, einer besseren Kinderbetreuung, zeitlicher Flexibilität und gezielter finanzieller Unterstützung, die Familien in Eitorf entlasten. Diese Punkte dienen als Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Leider kommt dieses Thema in Eitorf politisch und auch in der öffentlichen Diskussion viel zu kurz. Der Eitorfer Marktplatz ist nicht das einzige Thema in Eitorf. 

Wir haben bereits jetzt schon zu wenig Kindergartenplätze. Es fehlen ca. 150 Plätze bei der Betreuung von Kindern im Kindergarten, sowie bei den U3 Plätzen. Es ist unsere Pflicht als Gemeinde Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass für alle Kinder in Eitorf ausreichend Plätze angeboten werden. Eine vorausschauende Familienpolitik muss sicherstellen, dass direkt vor Ort ausreichend differenzierte und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote für Familien zur Verfügung stehen. Jedes Kind hat das Recht auf angemessene und gute Betreuung, die auch den Bedürfnissen und der Situation der Eltern entsprechen. 

Immer mehr Eltern sind in Vollzeit berufstätig und es ist gleichzeitig ein Standortvorteil als Kommune ein attraktives Angebot für Kinderbetreuung anzubieten. Eine sich verändernde Arbeitswelt wirkt sich zunehmend auch auf die Nachfrage nach flexiblen und verlässlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten aus. Um Familie, Kinder und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können, setze ich darauf gemeinsam mit den Trägern ein Konzept der flexiblen Randzeitenbetreuung in Kitas aufzubauen. Im Hinblick auf die geplanten Wohnbaugebiete in Eitorf ist es in diesem Zusammenhang für mich selbstverständlich die Kindergartensituation in die Planungen mit einzubeziehen; wenn es sein muss, in eigener Trägerschaft. Die Gemeinde kann sich nicht mehr davor drücken eigene Kindergärten anzubieten. 

Aus meiner jahrelangen Ratsarbeit bin ich es gewohnt, dass an dieser Stelle reflexartig eine Finanzdebatte durch Bedenkenträger angeführt wird.

Insbesondere bei wichtigen Themen wie Familie und Kinder oder wenn es um Frauen geht, sind plötzliche Bedenkenträger sehr präsent. Deswegen halte ich ausdrücklich fest, dass es eine Pflichtaufgabe jeder Kommune ist und für mich als Bürgermeisterin politisch oberste Priorität hat. Deswegen werde ich die Kinderbetreuung nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ ausbauen. So will ich Familien in Eitorf halten oder für einen Umzug nach Eitorf gewinnen. Ich bin überzeugt, dass es mit mehr guten Kitas und dem Ausbau der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen für Eltern einfacher wird, Beruf und Familie zu vereinbaren. Dies würde auch allen erwerbstätigen Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind viele von ihnen unfreiwillig, helfen.


Bekämpfung von Kinderarmut in Eitorf
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Gute Voraussetzungen für Familien und Kinder in Eitorf schaffen
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