Die Sozialkosten in Eitorf sind enorm hoch und die Tendenz ist steigend. Immer mehr Familien und damit auch Kinder sind auf Hilfe angewiesen. Die Zahlen im Haushalt der Gemeinde Eitorf und die Zahlen der “Eitorfer Tafel” belegen dies, dass immer mehr Kinder in Eitorf davon betroffen sind. 

In Zeiten der Corona Krise werden die unterschiedlichen Bildungschancen auch in unserer Gemeinde sehr deutlich. Digitales Lernen von Zuhause aus ist nicht für alle Kinder gleich. Bedürftige Kinder haben nicht die erforderlichen Endgeräte und damit auch nicht dieselben Chancen.

Die SPD im Bund hat mit dem Starke-Familien-Gesetz gezielt Familien mit kleinem Einkommen unterstützt. Zum 1. Juli 2019 wurde der Kinderzuschlag erhöht, den die Familien erhalten, in denen trotz Arbeit das Geld knapp ist. Es bleibt mehr Geld in den Familien, weil bei steigendem Einkommen mehr als bisher vom Kinderzuschlag übrig bleibt. Dadurch werden auch Alleinerziehende besser unterstützt. Den Kinderzuschlag gibt es jetzt auch dann, wenn die Kinder Unterhaltsvorschuss oder Unterhaltszahlungen erhalten. Zu diesem Gesetz kommt hinzu, dass bedürftige Familien am Anfang des Schuljahres mehr Geld für Stifte, Hefte und Schulranzen bekommen. 

Das alles sind wichtige Schritte in Richtung einer sozialdemokratischen Kindergrundsicherung, die allen Kindern gleiche Chancen ermöglichen soll. Genau diese Rahmenbedingungen kommen auch in Eitorf an und darauf achten wir hier vor Ort als Kommunalpolitik ganz genau. Nicht nur Bund und Land sind gefordert, sondern auch die Kommunen müssen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut entwickeln und umsetzen. 

Mein Ziel im Kampf gegen Kinderarmut in Eitorf: Präventions- und Bildungsketten einführen, um im Kern Kinderarmut zu verhindern. 

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Kategorien: Soziales

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